Das Springer Team stellt sich vor

Linda, du bist Fortbildungsbeauftragte bei Talea und im Springer-Pool für das Thema Qualität verantwortlich, was genau ist hier deine Aufgabe?

Meine Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig und besteht aus der Koordination von Aus-, Fort- und Weiterbildungen wie zum Beispiel die Weiterqualifikation von Pflegehelfern zu Pflegefachkräften. Ein weiterer Teil befasst sich mit internen Schulung der Mitarbeiter. Zuletzt haben wir an einem Schulungskonzept für “Behandlungspflege für Pflegehelfer” gearbeitet. So erhalten unsere Pflegehelfer zusätzliche Qualifikationen im Rahmen der Behandlungspflege und erlangen zusätzliches pflegefachliches Wissen. Vor allem bin ich aber direkte Ansprechpartnerin für unsere Springer-Pflegekräfte, wenn es um pflegefachliche Fragen geht. Wir hatten zuletzt erst eine Mitarbeiterin, die Schwierigkeiten bei der Absaugung über das Tracheostoma hatte. Hier konnte ich mithilfe einer Einzelschulung, Wissenslücken schließen und ihr Sicherheit bei ihrer pflegerischen Tätigkeit geben. Heute führt sie die Tätigkeit ohne Probleme aus.

Wie bist du in die Schiene der Fortbildungsbeauftragten gerutscht? Was ist dein Background?

Ich bin gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und habe mehrere Jahre auf einer Intensivstation in einer Klinik gearbeitet. Danach habe ich ein Studium im Pflegemanagement erfolgreich absolviert und war dann Teamleiterin einer großen internistischen Station. Nach langjähriger Erfahrung im Bereich der Klinik wollte ich meinen Horizont erweitern und ein neues Feld der Gesundheitsversorgung in Deutschland kennenlernen. Die Entscheidung fiel auf die ambulante Pflege. Bei Talea habe ich die perfekte Kombination aus ambulanter Versorgung und lockerer Start-up Atmosphäre gefunden. Hier habe ich die Möglichkeit aktiv neue Prozesse mitzugestalten und mich bis zur Umsetzung einzubringen, genau danach habe ich gesucht!

Wie nimmst du die Qualität der Pflegekräfte unter die Lupe?

Für mich besteht die Beurteilung der Qualität aktuell aus 3 Komponenten:

  1. Die Orientierung an den Talea Qualitätsstandards als Grundlage aller pflegerischen Handlungen aus dem Bereich Grund- und Behandlungspflege.
  2. Die Durchführung von Mitarbeitervisiten anhand des Talea Qualitäts Check-ups.
  3. Die Überprüfung des fachlichen Wissensstandes neuer Mitarbeiter bei der Einstellung, denn nur so können wir auf Herausforderung jedes einzelnen Mitarbeiters eingehen und gezielt Schulungen anbieten.

Was macht für dich eine gute Pflegekraft aus?

Das erste und wichtigste Merkmal einer guten Pflegekraft ist es, die eigene Tätigkeit zum Wohle des Klienten auszuüben. Ebenso wichtig ist es, dass eine gute Pflegekraft sich persönlich verantwortlich für ihre tägliche Arbeit fühlt und sich kontinuierlich fortbildet um pflegerisch und fachlich immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Dabei darf sie ihre eigene Gesundheit nicht aus den Augen verlieren, um so lange wie möglich in diesem wunderbaren Beruf der Pflege mit Elan und Freude tätig sein zu können.

Katrin, du als Leiterin des Springer-Pools, wie wichtig ist dir die Qualität?

Qualität ist für mich das A und O! Uns ist wichtig, dass die Mitarbeiter geschult sind und sich auf neue Gegebenheiten einstellen können. Wichtig ist auch, dass die Pflegekräfte uns Rückmeldung geben, wenn Schulungsbedarf vorhanden ist, um so möglichen Defiziten direkt entgegenzuwirken. Dank Linda können wir da schnell reagieren. Mit dem Fokus auf fachliche Qualität und Professionalität, sowie einem kollegialen Austausch untereinander unterscheiden wir uns von Leasingfirmen.

Was sind deine Aufgaben als Leiterin des Springer-Pools und was vor allem deine größte Herausforderung?

Ich bin direkte Ansprechpartnerin für unsere Springer-Pflegekräfte und unsere Partnerdienste. Ich sorge dafür, dass glückliche Pflegekräfte zu den gebuchten Pflege-Touren beim Partner erscheinen und der Prozess für beide Seiten so angenehm und einfach wie möglich ist. Hier sind sehr viel Kommunikation und Koordination gefragt.

Was genau sind Springer?

Wie der Name schon sagt sind Springer, Pflegekräfte, die in verschiedenen Pflegediensten eingesetzt werden. Das bedeutet, es wird niemals langweilig. Man hat jeden Tag neue Klienten, neue Aufgaben und neue Ansprechpartner. Wir arbeiten sehr eng mit unseren Partner-Pflegediensten zusammen, sodass unsere Springer mit den Partnern langfristige Beziehungen pflegen und auch im Hinblick auf die Pflegequalität Unterstützung leisten.

Was sollte man als Springer-Pflegekraft mitbringen?

Springer sind motivierte Pflegekräfte die Lust haben, sich jeden Tag neuen Herausforderungen zu stellen, offen auf Menschen zugehen und einfach Spaß an der Pflege haben. Mir ist vor allem wichtig, dass man sich aktiv einbringt und sich stetig austauscht, denn nur gemeinsam können wir was bewegen!

Wie sorgst du dafür, dass die Pflegekräfte zufrieden sind?

Ich habe immer ein offenes Ohr für meine Mitarbeiter und bin jederzeit erreichbar. Ich gehe auf meine Mitarbeiter ein und bringe sie zu regelmäßigen Teamsitzungen und Team Events zusammen. Letzten Monat waren wir zum Beispiel gemeinsam asiatisch essen und demnächst ist ein gemeinsames Kochevent geplant. So findet regelmäßiger Austausch im Team statt, obwohl unsere Springer häufig an unterschiedlichen Orten sind.
Ich finde es auch sehr wichtig auf die Wünsche der Mitarbeiter einzugehen auch wenn das nicht immer zu 100% zu erfüllen ist. Am Ende ist auch hier Kommunikation sehr wichtig. Ich hoffe auf ehrliches und direktes Feedback der Mitarbeiter, denn nur so kann ich auf eventuelle Probleme eingehen und für die Zufriedenheit sorgen. Genauso offen kommunizieren auch wir unsere Erwartungshaltung und Ziele.

Wie kann man bei euch Springer-Pflegekraft werden?

Anrufen, vorbeikommen, los geht’s- (Katrin lacht) Jeder der sich in dem Profil wiederfindet kann sich ganz unkompliziert online bei uns bewerben und in einem persönlichen Gespräch finden wir meistens ganz schnell raus, ob fachliche Komponente, Springer-Anforderungen, und Team Fit da sind.

Katrin, was glaubst du unterscheidet Talea von Leasingunternehmen?

Der Unterschied zu klassischen Leasingunternehmen ist, dass wir aktive Mitarbeit fordern und wir gemeinsam mit unseren Pflegekräfte das Konzept weiterentwickeln. Wir sehen unsere Springer nicht als reine Leistungserbringer, sondern als elementaren Teil des Teams und Mitgestalter des Unternehmens. Ohne unserer Springer Pflegekräfte können wir unsere Vision nicht umsetzen. Daher ist uns die Feedbackkultur auch so wichtig!

Was glaubst du sind die Vorteile gegenüber der Freiberuflichkeit?

Einige Vorteile, die mir spontan einfallen sind, dass man sich nicht mehr selbst um seine Aufträge kümmern muss, man erhält finanzielle Sicherheit und Planbarkeit aufgrund des Festgehalts, administrativer Aufwand wie zum Beispiel Rechnungen schreiben, fällt weg. Es entsteht ein Teamgefühl, und man kann Erfahrung austauschen, man hat einen festen Ansprechpartner und muss Probleme nicht allein lösen. Zusammengefasst kann es nur besser werden – man ist so frei wie in der Freiberuflichkeit und erhält zusätzlich Unterstützung und Sicherheit, sowie die Möglichkeit sicher weiterzubilden.

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